Spezielle Erkrankungen

Im Folgenden beschreibe ich einige Erkrankungen und Beschwerden (s. Tabelle), die durch die regenerative Mitochondrien-Therapie gut unterstützt werden können.

Dabei geht es immer darum, die Mitochondrien zu stärken, damit das vorhandene bioenergetische Defizit minimiert werden kann. Andererseits gehe ich davon aus, dass die Grunderkrankungen bereits
medikamentös vorbehandelt sind. In diesem Fall ist es wichtig, eine Bewertung der schädigenden Einflüsse der Arzneimittel durchzuführen.

Das nachfolgende Nebenwirkungsmanagement trägt zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten bei und hilft teilweise die Dosis der Arzneimittel zu reduzieren.

 

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Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz bezeichnet eine Herzschwäche bzw. Herzmuskelschwäche. Bei dieser Funktionsstörung des Herzens kann das Herz das Blut nicht in ausreichender Menge weiterpumpen. Folge ist eine Minderdurchblutung von Organen und Gewebe bis zum Kreislaufversagen. Die notwendige medikamentöse Therapie kann die Mitochondrien-Funktion direkt und indirekt schwächen. Jedoch kann eine begleitende Mitochondrien-Therapie Nebenwirkungen reduzieren und die Lebensqualität der Patienten verbessern.

Eine begleitende Mitochondrien-Therapie kann jedoch die Nebenwirkungen reduzieren und damit die Lebensqualität der Patienten verbessern.

 

Arrhythmien

Arrhythmien sind Herzrhythmusstörungen. Dabei ist das Tempo der normalen Herzschlagfolge gestört. Sollten die Arrhythmien länger andauern, ist eine Abklärung der Ursache durch den Facharzt notwendig. Als Ursache kommt auch eine Schilddrüsenfunktionsstörung in Frage. Oder sie liegt im Herzmuskel selbst begründet. Der Mineralstoffwechsel muss ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Die Mitochondrien-Medizin kann sowohl ursächlich als auch beim Nebenwirkungsmanagement helfen.

Tinnitus

Tinnitus bezeichnet ein Symptom, bei dem die Betroffenen Geräusche wahrnehmen. Die Geräusche besitzen keine äußere Quelle, die für andere Personen wahrnehmbar wäre. Inzwischen geht man davon aus, dass die Geräusche im Innenohr erst entstehen, wenn das Gehirn keine neuronalen Eingangssignale aus dem Innenohr erhält. Das Gehirn versucht dann dies auszugleichen.

Der Krankheitsverlauf kann durch die Mitochondrien-Medizin, zum Beispiel durch den Energievermittler Coenzym Q10, positiv beeinflusst werden.

 

Eine wichtige Funktion ist die Fähigkeit als Antioxidans Zellen vor freien Radikalen zu schützen.

Hörsturz

Ein Hörsturz ist ein plötzlich einsetzender Hörverlust. Dieser entsteht sowohl auf einem, seltener auf beiden Ohren. Begleitet wird ein Hörsturz häufig von einem dumpfen Gefühl im Ohr, Tinnitus oder Schwindel. Der Hörverlust kann einzelne oder mehrere Tonhöhen betreffen. Der betroffene Patient kann bestimmte Tonhöhen schlechter wahrnehmen als andere. Die Ursache für diese Beschwerden ist nicht bekannt. Jedoch wird immer mehr davon ausgegangen, dass hier eine Funktionsstörung der Mitochondrien vorliegt.

Schwindel

Schwindel ist eine unangenehm verzerrte Wahrnehmung des umliegenden Raumes oder von Bewegungen. In der Folge können Gleichgewichtsstörungen entstehen. Typisches Symptom des Schwindels sind Scheinbewegungen. Die betroffenen Patienten sind beim Stehen und Gehen unsicher. Weitere mögliche Symptome sind Ohrensausen, Übelkeit, Blässe, verstärktes Schwitzen und Augenzittern. Schwindel ist aber auch ein Zeichen für Energiedefizite in den Zellen.

Die Therapie mit mitotropen Substanzen kann hierbei helfen.

 

Glaukom

Das Glaukom, oft auch als Grüner Star bezeichnet, ist eine Sammelbezeichnung für Augenkrankheiten mit Schädigung des Sehnervs und der Netzhaut. Gesichtsfeldausfälle gehören zu den ersten Symptomen. Ein grüner Star führt unbehandelt zur Erblindung. Wenn die Krankheit erkannt wird, liegen bereits erhebliche Beeinträchtigungen des Sehvermögens vor. Therapeutisch ist es wichtig, den erhöhten Augeninnendruck zu senken.

Mikronährstoffe können ebenfalls erfolgreich zur Therapie eingesetzt werden.

 

Altersbedingt Makuladegeneration

Bei der Makuladegeneration wird die Netzhaut im Bereich der Makula zerstört. Damit ist scharfes Sehen nicht mehr möglich. Erste Symptome zeigen sich beim Lesen. Später nehmen Sehschärfe, Kontrastempfinden und Farbwahrnehmung ab. Die Umgebung wird verzerrt wahrgenommen. Da die Ernährung der Makula nicht über Blutgefäße sondern durch Diffusion erfolgt, können freie Radikale ursächlich zu ihrer Schädigung führen.

Zur Prävention und Therapie sollte deshalb auch die Mitochondrien-Medizin angewendet werden.

Fibromyalgie

Die schwer zu stellende Diagnose der Fibromyalgie ist durch einen generalisierten Schmerz gekennzeichnet ist, der nur Weichteile, jedoch nicht Knochen und Gelenke betrifft. Zusatzsymptome sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen und Morgensteifigkeit . Kalte Hände und Füße, starke Schweißneigung, Zittern, aber auch Herz-Kreislaufstörungen und depressive Zustände sind ebenfalls charakteristisch.

Die Mitochondrien-Therapie bietet die Möglichkeit das vorherrschende Energiedefizit positiv zu behandeln.


Chronisches Fatigue Syndrom (CFS)

CFS ist eine schwere Erkrankung mit einem plötzlichen Beginn. Schwere Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen aber auch Muskel-, Hals- und Kopfschmerzen über mindestens 6 Monate zählen zu den Leitsymptomen. Die Belastbarkeit und Lebensqualität der Patienten sind stark eingeschränkt. Therapeutisch ist diese Erkrankung schwer zu behandeln.

Da Energieverlust durch eine gestörte Mitochondrien-Funktion entsteht, ist die Mitochondrien-Medizin eine gute Alternative für die Therapie.

Multiple Chemikalien Sensitivität (MCS)

Langandauernde Belastung, mit meist mehreren Chemikalien, führt zur MCS. Sie ist gekennzeichnet durch eine pseudoallergische Überempfindlichkeit gegenüber kleinsten Spuren von Schadstoffen. Dabei treten Symptome wie Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, starke Hautrötungen bis zur Bewusstlosigkeit auf. Die langandauernde Exposition mit Schadstoffen führt zu mitochondrialen Erschöpfungszuständen.

Daher ist eine Substitution mit speziellen Präparaten zur Energieversorgung der Mitochondrien sinnvoll.

Burnout

Burnout-Syndrom ist ein Zustand totaler körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung. Kennzeichnend ist eine verringerte Leistungsfähigkeit mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Herzklopfen, gemindertem Selbstvertrauen und Depressionen. Besonders Menschen in sozialen Berufen und mit großer familiärer Belastung sind häufig von diesem Syndrom betroffen.

Patienten mit Burn-Out profitieren von der Mitochondrien-Medizin, weil hierbei das Energiedefizit an den geschädigten Mitochondrien gemindert wird.

Parodontitis (Zahnfleischentzündung)

Bakterien im Zahnbelag, Zahnstein, Zungenbelag, auf der Mundschleimhaut und auf den Gaumenmandeln können zu einer chronischen Zahnfleischentzündung führen. Jedoch kann die Parodontitis auch eine Autoimmunerkrankung sein. Die giftigen Stoffwechselprodukte und die Zerfallsprodukte toter Bakterien schwächen das Immunsystem. Dadurch kann es zum Abbau des Kieferknochens und zum Zahnverlust kommen.

Die Schwächung des Immunsystems kann durch die Mitochondrien-Medizin behandelt werden.

Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist eine Störung des Zuckerstoffwechsels, bei dem der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist (Hyperglykämie). Im Zuckerstoffwechsel wird über die Verwertung von Traubenzucker Energie erzeugt. Dabei erfolgt die Zuckeraufnahme im Beisein des Hormons Insulin. Wird nicht ausreichend Insulin zur Verfügung gestellt, steigt der Blutzuckerspiegel an. Außerdem kann es dadurch zur Schädigung der Mitochondrien in allen Organen kommen.

Dieser Prozess kann durch die Mitochondrien-Medizin aufgehalten werden.

HWS Halswirbelsäulensyndrom

Das Halswirbelsäulensyndrom ist durch unspezifische Beschwerden wie Schmerzen, Mißempfindungen und Funktionsstörungen in der Schulter-Nacken-Armregion gekennzeichnet. Häufig treten auch Abnutzungserscheinungen an den Wirbelkörpern und den Gelenken auf. Die Beweglichkeit der Halswirbelsäule ist dann eingeschränkt. Schlimmer noch, durch Instabilitäten, teils durch Traumata hervorgerufen, kann es zu einer Veränderung der Bluthirnschranke und letztlich zu Schäden an den Mitochondrien kommen.

Osteoporose

Osteoporose betrifft das Skelettsystem und ist gekennzeichnet durch Frakturen, Rückenschmerzen, Rundrücken und Größenverlust. Pathologisch ist eine gestörte Knochensubstanz mit einer veränderten Mikroarchitektur der Knochen. Dabei führt die verringerte Knochendichte zu einem erhöhten Frakturrisiko. Ursache sind Veränderungen im Knochenstoffwechsel. Dabei ist der Mineralstoffwechsel gestört und es treten Entzündungen auf. Offensichtlich ist eine gestörte Mitochondrien-Funktion Ursache dieser Abläufe.

Arthritis

Arthritis ist die Bezeichnung für die Entzündung eines Gelenks. Es wird zwischen Monoarthritis, wenn nur ein Gelenk betroffen ist, und Polyarthritis, wenn mehrere Gelenke betroffen sind, unterschieden. Möglich ist das akute, plötzliche Auftreten einer Arthritis, z.B. durch eine Infektion. Sollte die Gelenkentzündung über einen längeren Zeitraum bestehen oder gar schubweise auftreten, handelt es sich um eine chronische Arthritis.

Entzündungen können gut durch die Mitochondrien-Medizin unterstützt werden.

Arthrose

Arthrose bedeutet Gelenkverschleiß. Darunter versteht man den fortschreitenden, häufig altersbedingten Knorpelabrieb in den Gelenken. Beim Gelenkverschleiß entstehen durch übermäßige oder falsche Belastung Schmerzen im Gelenk. Auch ist eine Versteifung des Gelenks möglich. Durch den fortschreitenden Abbau des Gelenkknorpels kommt es später möglicherweise zu einer degenerativen Gelenkerkrankung. Bei Arthrose liegt ein erhöhter oxidativer Stress vor.

Die Mitochondrien-Medizin kann helfen, den Stress zu reduzieren.

Depression

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, bei der es zu Schwankungen der Stimmung und des Antriebs kommt. Gedrückte Stimmung, Interessenlosigkeit, Freudlosigkeit, Antriebsminderung sind Kernsymptome der Depression. Hinzu Konzentrationsschwäche, Appetitlosigkeit, Kommunikationseinschränkungen, gestörte Libido und eine quälende Leere. Neben psychosozialen Symptomen ist es wichtig, den Vitamin- und Mineralstoffstatus und zu kennen.

Der Energieverlust der Patienten liegt ursächlich in den Mitochondrien.

Geruchsstörung

Geruchsstörungen können ihre Ursache in einer Schädigung des nervus olfaktorius (Geruchsnerv) haben. Andere Ursachen sind meist auf Erkrankungen der Nase oder der Nasennebenhöhle zurückzuführen. Auch ernsthafte Erkrankungen, wie ein Hirntumor, können Geruchsstörungen bewirken. Eine Schädigung des Geruchsnervs tritt oft auch als Vorbote von neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Alzheimer Demenz auf.

Gerade hier kann die Mitochondrien-Medizin prophylaktisch und therapeutisch helfen.

Parkinson-Erkrankung

Die Parkinson-Erkrankung ist durch den vorzeitigen Untergang von Nervenzellen im Bereich der „schwarzen Hirnsubstanz“ gekennzeichnet. Typische Symptome sind unwillkürliches Zittern, Bewegungseinschränkung und Steifheit der Muskulatur gepaart mit depressiven Verstimmungen sowie Antriebsstörungen. Die Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt. Jedoch ist der sinkende Coenzym- Q10 – Spiegel im Verlauf der Krankheit sowie die Nebenwirkungen der Medikamente Anlass, die Mitochondrien-Medizin einzusetzen.

 

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Ursache nicht geklärt ist. Die Krankheit verläuft in Schüben und beginnt mit undeutlich werdender Sprache, Zittern, krankhaften Reflexen. Im Verlauf der Erkrankung verstärken sich krampfartige Lähmungen. Bei MS-Patienten ist der oxydative Stress im Blut deutlich erhöht.

Wenn der Coenzym-Q10– Spiegel stark erniedrigt ist, ist das ein deutlicher Hinweis, dass die Mitochondrien-Medizin unterstützend eingesetzt werden kann.


Alzheimer Demenz

Die Alzheimer-Demenz ist mit einem Verlust der Großhirnrinde und anderer Hirnareale verbunden. Typische Symptome sind unspezifische Orientierungs- und Gedächtnisstörungen, Sprach und Rechenstörungen sowie ein langsam voranschreitender Verlauf. Es werden viele Ursachen diskutiert. Festgestellt wurde ein hoher Anteil an freien Radikalen, ein bioenergetisches Defizit und Schäden an den Mitochondrien im Gehirn.

Die regenerative Mitochondrien-Therapie sollte möglichst früh eingesetzt werden.

Dialyse

Die Dialyse ist eine Nierenersatztherapie. Sie übernimmt einige Aufgaben der Nieren, wenn sie nicht mehr funktionieren. Bei der eingeschränkten Nierenfunktion ist das Gleichgewicht der Mineralstoffe von Phosphat und Calcium gestört. Durch die Dialyse wird das Blut von giftigen Stoffwechselprodukten befreit. Blutsalze und Wasser werden entzogen.

Es konnte festgestellt werden, dass bei Patienten mit einer Nierenschwäche durch die rechtzeitige Gabe von Mikronährstoffen, insbesondere Q10, die Dialyse verhindert werden kann.

Migräne

Kopfschmerzen, die anfallartig, periodisch wiederkehrend auftreten, nennt man Migräne. Typisch sind Übelkeit und Erbrechen bei starker Lichtempfindlichkeit. Häufig gibt es eine Aura mit falschen Geruchs- und Geschmacksempfindungen, Schwindel und anderes. Meist sind die unterschiedlich langen Kopfschmerzen einseitig. Auslöser eines Migräne-Anfalls können unter anderem Stress, hormonelle Einflüsse oder bestimmte Nahrungsmittel sein.

Stressbedingte Erkrankungen können von der Mitochondrien-Medizin profitieren.

Neuropathie

Die Neuropathie ist eine Erkrankung der peripheren Nerven . Sie kann an einzelnen Nerven oder an mehreren Nerven gleichzeitig auftreten. Symptome sind Schmerzen oder Reizausfälle in den betroffenen Gebieten sowie ein Ausfall der Muskelreflexe. Häufigste Ursache der Neuropathie ist der Diabetes mellitus, der durch die übermäßige Bildung von freien Radikalen zur Schädigung der Mitochondrien führt. Unter anderem schützt das Coenzym Q10 die Mitochondrien vor Spätschäden beim Diabetes mellitus wie der Neuropathie.

Asthma

Eine chronische Entzündung der Atemwege wird als Asthma bezeichnet. Symptome sind Anfälle mit Atemnot, chronischer Husten und Kurzatmigkeit. Die Bronchien sind bei Asthmapatienten sehr empfindlich. Auf Reize reagieren sie mit Entzündung, bei der die Schleimhaut anschwillt und sich die Bronchien verengen. Das Ausatmen ist bei Asthma- Patienten erschwert.

Durch eine optimale Versorgung der Zellen mit Mikronährstoffen können freie Radikale beseitigt und die Mitochondrien leistungsfähig gehalten werden.


COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)

Hierunter versteht man eine chronische Lungenerkrankung die durch entzündete, dauerhaft verengte Atemwege gekennzeichnet ist. Typisch sind Husten mit Auswurf und Atemnot unter Belastung. Bei der COPD ist ähnlich wie beim Asthma der CO2-Gehalt im Blut erhöht. Dadurch werden die Mitochondrien geschädigt, wie es Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen herausfanden.

Dies wiederum bedeutet ein bioenergetisches Defizit, das durch geeignete Maßnahmen aus der Mitochondrien-Medizin behandelt werden kann.


Apnoe

Apnoe bedeutet Atemstillstand und ist gekennzeichnet durch das vollständige Aussetzen der Atmung. Die Apnoe kann durch Verlegung der Atemwege, Erstickung, Schädigung des Atemzentrums, Lähmung der Atemmuskulatur, Schlafapnoe, Vergiftungen, Medikamente, Drogen, Alkohol und Gase verursacht sein. Dabei kommt es ähnlich wie bei der COPD zu einem Anstieg des CO2-Gehalts im Blut mit akuter Lebensgefahr. Die Ursache der Apnoe muss behandelt werden.

Eine Prophylaxe durch Mikronährstoffe ist anzuraten.

Alterung

Altern ist normal. Jedoch altern Menschen schneller, wenn sie einer hohen Belastung an freien Radikalen ausgesetzt sind. So sind viele, mit dem Alter einhergehende Krankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Linsentrübung, Gelenkverschleiß durch oxydativen Stress begründet. Auch eine Ernährung mit geringem Gehalt an Antioxidantien führt dazu, dass der oxydative Stress in den Zellen nicht abgebaut wird. Dieser Zustand wird mit den Lebensjahren noch forciert. Der Körper altert dadurch schneller als nötig.

Neurodermitis

Neurodermitis ist eine Hautkrankheit, die in chronischen Schüben verläuft. Sie wird dem allergischen Formenkreis zugerechnet und betrifft häufig Kinder. Charakteristisch sind entzündliche Hautveränderungen an den Beugeseiten von Armen und Beinen sowie am Hals und den Händen. Die chronische Entzündung der Haut führt zu einer Verdickung. Behandelt wird Neurodermitis durch antientzündliche Medikamente.

Naturmedizinisch erfolgt die Behandlung durch Ernährungsanpassung, Darmsanierung und Mikronährstoffe.

Krebs-Vorsorge

Bereits 1930 stellte Otto Heinrich Warburg die Hypothese auf, dass Tumore durch eine gestörte Energiegewinnung in den Zellen entstehen. Jetzt konnten die US-Forschern um Michael Kiebish zeigen, dass die Membranen der Mitochondrien bei Mäusen mit Hirntumor nicht voll funktionstüchtig waren. Der für den Stoffwechsel wichtige Elektronentransport war nicht mehr reibungslos möglich. Die Energiegewinnung war gestört.

Neue Ansätze in der Krebsprophylaxe und Therapie sollten unbedingt die Mitochondrien-Medizin berücksichtigen.

OP-Vorbereitung

Operationen stellen für die Patienten immer eine emotionale Stresssituation dar. Zudem bewirkt die Senkung des Coenzym Q10-Spiegels ein bioenergetisches Defizit und das Stilllegen der Blutgefäße zum Vermeiden von Blutungen führt zu einer Sauerstoffunterversorgung an den Gefäßen. Dies führt zum Eindringen freier Radikale ins Blut. Langandauernde OPs führen darüber hinaus zum Absterben von Nervenzellen.

Das alles sind Fakten, die die Unterstützung von OPs durch die Mitochondrien-Medizin anraten lassen.

NW-Management (Nebenwirkungsmanagement)

Die Therapie von Krebspatienten besteht aus operativer Entfernung des befallenen Gewebes, Strahlentherapie, Chemotherapie und Knochenmarksubstitution. Diese Maßnahmen sind wirksam. Jedoch kommt es zu extremsten Nebenwirkungen, die den Patienten physisch und psychisch schwächen.

Mit Hilfe der Mitochondrien-Medizin ist ein effektives NW-Management möglich. Dabei werden Nebenwirkungen reduziert und die Wirkung der Therapeutika verbessert und eine zusätzliche Belastung der Patienten vermieden.

Fatigue

Als Folge der Krebs-Erkrankung und als Nebenwirkung der Chemotherapie und der Bestrahlung ist Fatigue eine schwere Nebenwirkung. Es äußert sich in einer extremen Ermüdung und durch chronische Erschöpfungszustände. Fatigue entsteht infolge eines bioenergetischen Defizits. Ziel der Begleittherapie besteht darin, das bioenergetische Defizit zu reduzieren.

Untersuchungen von Folkers zeigen, dass eine begleitende Therapie mit Coenzym-Q10 die Erschöpfung mildern und das Immunsystem stärken kann.

Reproduktion

Gemeint sind hier Maßnahmen zur Fertilitätssteigerung. Um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen, sind die Eizellenqualität der Frau und die Spermaqualität des Mannes sehr wichtig. Die Qualität beider Zellen hängt von der Qualität der Mitochondrien in ihnen ab. Die Eizellen haben im Vergleich mit anderen Zellen besonders viele Mitochondrien. Geht die Qualität der Mitochondrien verloren, sind die Eizellen müde. Eine Befruchtung ist nicht möglich.

Die Mitochondrien-Medizin hat auch hier neue Lösungen parat.

 

Harn-Inkontinenz

Harn-Inkontinenz bezeichnet Blasenschwäche mit unterschiedlichen Ursachen. In allen Fällen jedoch liegt eine Funktionsstörung des Muskel-und Nervengewebes des Urogenitaltraktes vor. Eine ungestörte Funktion von Muskel- und Nervengewebe benötigt sehr viel Energie, die nur durch die Arbeit der Mitochondrien bereitgestellt werden kann. Deshalb ist es sehr wichtig, auch in diesem Fall die Mitochondrien-Funktion zu stärken.

Durch eine geeignete Therapie wird eine Verbesserung des angestrebten Energiestoffwechsels erreicht.