Demenz

Demenztherapie

Die Demenz ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Dabei sind viele Funktionen des Gehirns gestört. Am deutlichsten äußern sich diese Störungen im Gedächtnis, in der Orientierung, der Lernfähigkeit und in der Bewältigung von Aufgaben des täglichen Lebens. Das Urteilsvermögen und die Entscheidungsfähigkeit sind mit Fortschreiten der Erkrankung stark eingeschränkt. Die Patienten sind im Bewusstsein nicht getrübt. Jedoch ist ihre Wahrnehmung eingeschränkt. Sie haben ein verändertes Sozialverhalten, Kommunikationsschwierigkeiten und sind affektlabil.

Es wird zwischen primären und sekundären Demenzen unterschieden. Während sekundäre Demenzen Folge einer anderen Grunderkrankung sind, entstehen primäre Demenzen durch degenerative Prozesse im Gehirn.

Die häufigste primäre Demenzform ist die Demenz vom Alzheimer-Typ. Eine andere primäre Form der Demenz entsteht durch Gefäßveränderungen.

Erst wenn die Symptome über mindestens sechs Monate bestanden haben, kann die Diagnose Demenz gestellt werden. Neben der Abklärung der psychosozialen Veränderungen gehört zur Diagnose die Durchführung psychometrischer Tests. Es werden bildgebende Verfahren wie CT oder MRT durchgeführt. Um andere Erkrankungen als Ursache für die Gedächtnisdefizite auszuschließen, erfolgt eine Laboruntersuchung.

Die Therapie der Alzheimer Demenz, als häufigste primäre Demenzform, erfolgt über zwei Wirkmechanismen.

So unterschiedlich die Wirkweise der Medikamente ist, so gleich ist das Ergebnis der Behandlung: Die Progression der Erkrankung wird lediglich gebremst, das heißt, ein Fortschreiten der Alzheimer Demenz kann nicht verhindert werden. Dennoch gewinnen die Patienten gemeinsam mit den pflegenden Angehörigen Zeit in der Größenordnung von 6 Monaten bis zu zwei Jahren. In dieser Zeit kann die Lebensqualität weiter erhalten bleiben, organisatorische Belange können geklärt werden.

Von den Pharmafirmen wurde viel Energie aufgewendet, um neue Substanzen für die Behandlung der Alzheimer Demenz zu entwickeln. Am meisten verspricht man sich von einer Impfung mit Antikörpern, um das Absterben von Nervenzellen zu verhindern. Neueste Ergebnisse hierzu wurden auf der Internationalen Alzheimer Konferenz in Washington vorgestellt. Jedoch ist der Weg zu neuen Therapien weit.

Neue Konzepte sind zurzeit durch die Anwendung der Mitochondrien-Medizin zu erwarten. Warum?

Die Demenz als neurodegenerative Erkrankung basiert auf einem Untergang von Nervenzellen im Gehirn. Die Ursache hierfür ist, dass die energiereichste Substanz in unseren Zellen nicht zur Verfügung gestellt wird. Ohne Energie können Stoffwechselvorgänge in den Zellen nicht stattfinden. Zudem ist die Abwehr von Fremdsubstanzen gestört.

Zur besseren Funktion der Nervenzellen muss der oxydative Stress minimiert werden.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Arbeit von Serebrovska e.a., die zur Behandlung der Alzheimer Demenz die IHHT-Methode eingesetzt haben. Neben der Verbesserung der Gedächtnisleistung wurden Veränderungen des Gehirns beobachtet. Bereiche des Gehirns, die durch die Erkrankung geschädigt waren, konnten durch diese Therapie teilweise regeneriert werden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist zudem eine ausreichende Versorgung der Zellen mit Mikronährstoffen.

Die Methode der wechselnden Hypoxy-Hyperoxy-Therapie wird auch in meiner Praxis durchgeführt. Ebenso empfehle ich die notwendigen Substanzen zur Aktivierung des mitochondrialen Stoffwechsels.

 

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