Die Entstehung von Krankheiten

Bei der Entstehung von Krankheiten spielen viele Faktoren eine Rolle. Unbestritten ist, dass immer häufiger Umwelteinflüsse und psychische Probleme ursächlich am Krankheitsgeschehen beteiligt sind.

Zu den Umweltfaktoren zählen die Veränderung der Atmosphäre, die Verschmutzung der Gewässer und des Bodens. Die ionisierende Strahlung ist ebenso ein Umweltfaktor für die Entstehung von Krankheiten wie die Verwendung von Schwermetallen für die Zahnsanierung und der übermäßige Verzehr von Genussmitteln.

Was bewirken Umweltgifte in unserem Körper?

Zuallererst sorgen sie dafür, dass in unserem Körper vermehrt freie Radikale entstehen.

(An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass freie Radikale in unseren Zellen wichtig zur Aufrechterhaltung der meisten Körperfunktionen sind. Erst wenn das Verhältnis von freien Radikalen zu den Antioxidatien nicht ausgeglichen ist, wirken diese schädigend.)

Das sind sehr aktive Sauerstoffspezies, die ein hohes zellzerstörendes Potential haben. Am schnellsten werden die Mitochondrien in unseren Zellen von freien Radikalen geschädigt. Degenerierte Mitochondrien sind nicht mehr in der Lage ausreichend Energie zu bilden.
Die Energie, die in den Kraftwerken der Zellen, den Mitochondrien gebildet wird, heißt ATP(Adenosintriphosphat). Die verminderte ATP-Bildung bewirkt in den Zellen ein bioenergetisches Defizit.
Damit verbunden ist eine verminderte Zellleistung, die zu Fehlern in den Zell- und Gewebefunktionen führt. Auch die Mitochondrien können dabei schneller absterben oder die mitochondriale DNA entartet.

Folge dieses Prozesses sind eine beschleunigte Zellalterung und Krankheiten.

Auch psychischer und physischer Stress und Überforderung können zu einer Mehrbelastung mit freien Radikalen führen. Dabei wird die gleiche Krankheitskaskade in Gang gesetzt wie durch Umweltschäden.

Was kann gegen diese Prozesse getan werden?

Aus dem Geschilderten geht bereits hervor, dass die vermehrte Entstehung von freien Radikalen verhindert werden muss. Das kann durch Antioxidantien erfolgen. Antioxidantien sind sogenannte biologische Rostschutzmittel. Sie deaktivieren die freien Radikale und sorgen so dafür, dass die Zellen wieder ausreichend Energie herstellen können.

Die jetzt wieder intakten Zellfunktionen sind eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit.

Nachfolgend sind einige Substanzen aufgelistet, die gute Radikalfänger/Antioxidantien sind und in der mitochondrialen Medizin angewendet werden:

Vitamin C

Glutathion

α-Liponsäure

Cystein

Vitamin E

Carotinoide

CoQ10

Flavonoid

Anthocyane

Proanthocyane

Diese Substanzen werden im Rahmen der
Verbesserung der Zellfunktionen
in meiner Praxis
zur Therapie
eingesetzt.

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